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Anfang 2010 hatte ich ja schon einmal einen Blog, allerdings hat der Provider die Segel gestrichen... Jetzt habe ich nach langem hin und her mich entschlossen, doch wieder unter die Blogger zu gehen. Viel Spaß beim Stöbern..!

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hohe Zahl von Todesopfern durch Nebenwirkungen

„Einer der weltweit größten Pharmakonzerne steht im Mittelpunkt dringender Ermittlungen, nachdem von diesem unterlassen wurde, 15.000 Todesfälle während der Einnahme von Medikamenten zu melden“, berichtet Mail-Onine am 8. Juli. Und während Ereignisse, die auf die Öffentlichkeit schockierend wirken, ansonsten in Blitzesschnelle die Medienlandschaft füllen, scheint dieser Artikel das Interesse von Journalisten – oder ihrer Arbeitgeber – kaum zu wecken.

Auch wird erwähnt, dass weitere 65.000 Fälle von vermuteten Nebenwirkungen vertuscht wurden.

Die genannten Zahlen stammen aus den Vereinigten Staaten und beziehen sich auf einen Zeitraum von 15 Jahren. Im speziellen finden Fälle von Brust- und Darmkrebs, Hepatitis B sowie Haut- und Augenleiden Erwähnung. Es sei aber sogleich erwähnt, dass es sich hierbei um nicht gemeldete Fälle eines einzigen Pharmakonzerns handelt. Die Gesamtzahlen liegen um ein Vielfaches höher.

Nicht einfach ist es, in diesem Zusammenhang verlässliche Informationen zu finden. Doch berichtete der Focus im März 2008 von einer schwedischen Studie, die feststellte, dass von 1.574 in Krankenhäusern verstorbenen Menschen in 49 Fällen ein Zusammenhang zwischen dem Tod und der Einnahme von Medikamenten belegbar sei. Exakte Angaben seien schwer zu ermitteln, erklärte die Leiterin des Projekts, Anna Jönsson, nachdem tödliche Nebenwirkungen von Medikamenten beim Ausstellen der Totenscheine fast nie Berücksichtigung finden.

Nachdem die Massenmedien nur höchst selten und unwillig am Mythos der heilbringenden Schulmedizin rütteln, greife ich auf eine Ankündigung auf eine Sendung des NDR aus dem Jahr 1999 zurück. Darin ist zu lesen: „Auf deutschen Straßen werden pro Jahr rund 8.000 Menschen getötet. Mehr als dreimal so viele, nämlich bis zu 25.000, sterben durch einen der größten Killer in den Industrieländern. Eine Todesursache, die Statistiker offenbar lange übersehen haben: Nebenwirkungen, genauer: Neben- und Wechselwirkungen von Arzneimitteln.“

Der staatliche kanadische Sender CBC informierte im Februar dieses Jahres über den Mangel an diesbezüglichen Statistiken. „Es klingt wie eine relativ einfache Frage“, beginnt der Artikel, „Wie viele Kanadier sterben jährlich an den Folgen von Überdosierung von Medikamenten?“ Offizielle Angaben stehen jedoch kaum zur Verfügung. Weder für Fälle von Überdosierung noch für jene, in denen nicht die Menge der verabreichten Medizin die Todesursache war, sondern die Medizin selbst.

Bei NaturalNews, ein Artikel vom September 2011, wird auf 38.000 Todesfälle jährlich in den USA verwiesen, allerdings unter dem Hinweis: „Das sind aber nur die Todesfälle, von denen wir wissen.“ Weniger zurückhaltende Schätzungen liegen dreimal so hoch.

Ärzte sind oft genötigt, gegen ihr Gewissen zu handeln. Die Richtlinien, an die sie sich zu halten haben, basieren auf Forschungen, die – zumindest in den meisten Fällen – durch die pharmazeutische Industrie finanziert werden. Solange die Behandlung mit diesen Vorgaben korrespondiert, ist der Arzt rechtlich abgesichert. Unterlässt er es, jene Medizin zu verabreichen, die Forschungsergebnissen zufolge hohe Aussichten auf Heilung (oder das Verschwinden der Symptome) versprechen, setzt er sich der Gefahr aus, sich mit Vorwürfen oder sogar einer Klage konfrontiert zu finden. Der einfachste Weg ist, mit dem Strom zu schwimmen.

Zweifellos sind die Errungenschaften der modernen Medizin von vielen Erfolgen begleitet, die sich auch statistisch belegen lassen. Trotzdem sollte nicht darüber hinweggesehen werden, dass es sich bei der Behandlung von Kranken um einen der lukrativsten Geschäftszweige in den Industrieländern handelt. Laut statistischem Bundesamt beliefen sich die Gesamtausgaben der Krankenversicherer für Medikamente im Jahr 2011 auf 58,86 Milliarden Euro. Rund ein Drittel davon entfällt auf Abgaben in Krankenhäusern. Wer einen Blick auf seine Lohnabrechnung wirft, erkennt die Unkosten, die dem Einzelnen entstehen.
Dies führt nun wiederum zur Grundsatzfrage: Kann es der pharmazeutischen Industrie daran gelegen sein, Krankheiten zu heilen oder wäre es, vom wirtschaftlichen Standpunkt aus betrachtet, nicht vernünftiger, sich auch für die Zukunft eine Kundenbasis zu sichern?

 

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Ich weiß, niemand setzt sich gerne mit solcherart spekulativen Vorwürfen auseinander. Wem sonst sollen wir unsere Gesundheit anvertrauen, wenn nicht der Medizin? Doch wenn es um die Frage geht, was für die Wirtschaft und somit für jeden Konzern wichtiger ist - das Wohlergehen der Menschheit oder die Umsätze - so brauche ich wohl nicht zu erwähnen, welcher der beiden Punkte im Vordergrund steht.

Wessen Interessen die Massenmedien üblicherweise vertreten, dürfte sich mittlerweile ebenfalls herumgesprochen haben. Und somit ist es eigentlich nicht verwunderlich, dass Vorwürfe gegen große Pharmakonzerne bestenfalls beiläufig Erwähnung finden. Das gezielte Verdrängen natürlicher Heilmethoden würde gleichzeitig ebenso ins Konzept passen.

Viele Ärzte und Forscher sind Idealisten, denen es, zumindest zu Beginn ihrer Karriere, darum geht, kranken Menschen zu helfen. Ihre Bemühungen und oft genug erzielte Erfolge dürfen natürlich niemals unterschätzt werden. Objektive Berichterstattung erfordert aber auch, auf nicht willkommene Auswüchse zu verweisen. Und ebenso auf alternative bzw. natürliche Heilmethoden, durch welche – wenn auch meist unbeachtet – ebenfalls durchaus respektable Ergebnisse erzielt werden.

Dagegen allerdings wehren sich mit aller Macht die besten Freunde der Pharmakonzerne: die Apotheker. Wo kämen wir denn auch hin, wenn sich in weiten Teilen der Bevölkerung fundierte Kenntnisse um alternative Heilmethoden und natürlche Prävention breit machen würden..?? Leere Wartezimmer bei Ärzten, keine Wartezeiten bei Fachärzten und Apotheker, die zum Homöopathen umschulen...

Allerdings wird es so natürlich nicht kommen. Menschen, die unbequem sind und Dinge hinterfragen werden immer die Ausnahme sein. Das gilt es zu akzeptieren. Jeder einzelne kann und muss für sich selbst bestimmen, ob es lohnenswert ist sich mit Alternativen zu befassen - denn die gibt es.  

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