Anfang 2010 hatte ich ja schon einmal einen Blog, allerdings hat der Provider die Segel gestrichen... Jetzt habe ich nach langem hin und her mich entschlossen, doch wieder unter die Blogger zu gehen. Viel Spaß beim Stöbern..!
Neue Herausforderungen erfordern neue Wege.
Gottfried Niebaum (1841 – 1902)
Wisst Ihr, was ich bewundere? Wenn ein Mensch sich wegen eines Ziels selbst überwindet. Und wenn er dann Dinge tut, die ihm schwer fallen, um das Ziel zu erreichen. Das ist für mich Größe.
Wir haben eine Wahl.
Wir können sagen: Ich bin wie ich bin und ich ändere mich für nichts und niemanden. (Treu nach Gloria Gaynor "I am what I am!" - immer gern her gezerrt wenn's darum geht sich nicht bewegen/hinterfragen zu wollen und eigenes Fehlverhalten zu verharmlosen) Ich will mich auch gar nicht ändern. Ich habe meine Grenzen und diese Grenzen bestimmen mein Schicksal.
Wer so denkt, empfindet sich oft als Opfer der Umstände, denn man kann ja nichts machen.
Oder wir glauben: Ich kann als Mensch wachsen, kann dazulernen und kann größer werden. Grenzen halten mich nicht auf, sondern sie sind dazu da, mich an ihnen zu reiben, sie zu erweitern und sie letztlich zu überwinden, auch wenn das manchmal anstrengend ist und vor allem auch klar ist: Das klappt natürlich nicht immer!
Wer so denkt, ist kein Opfer. Wer so denkt, nimmt sein Leben in die Hand und gestaltet seine Welt.
Wir können unsere persönlichen Grenzen verschieben und erweitern. Dazu müssen wir uns aber letztlich selbst überwinden, denn die meisten unserer Grenzen liegen nicht außerhalb von uns. Unsere Grenzen liegen in unseren Ängsten verborgen, unserem Verhalten, unseren Vorurteilen und unseren Gewohnheiten. Und hier können wir ansetzen und etwas zum Positiven verändern. ("The only Limits in your life are those who you accept" - Miles Hilton Barber)
Hört sich anstrengend an? Ist es auch. Es ist nicht einfach, sich zu überwinden. Wäre es das, würden es alle machen. Kann ICH das? Viel zu selten. Aber es lohnt sich. Denn wenn man sich überwunden hat, dann kommt der Stolz, die Zuversicht, das Selbstvertrauen und das Gefühl, das eigene Leben in der Hand zu haben.
Wie oft höre ich: “Ich würde ja gerne …, aber …”? Wie oft nehmen wir unerfreuliche Zustände als gegeben hin, weil wir Angst vor der Unsicherheit haben, wenn wir etwas ändern würden? Wir sperren uns selbst in einen Käfig und die Streben des Käfigs bestehen aus unseren Ängsten vor dem Unbekanntem, vor dem Versagen und vor dem, was andere sagen könnten.
Vielleicht wäre es ja ein Anfang, mal im Kleinen anzufangen?
"... man müsste..." Dieses "man" macht mich zunehmend wahnsinnig. Wer bitte ist denn "man"??? Wenn Du Dich nicht traust zu sagen "ICH müsste", dann verschone mich bitte mit Deinem Gesülze..!! Wie wäre es, einfach mal mehr auf die eigenen Formulierungen zu achten und immer mehr das "man" durch ein "ich" zu ersetzen..? ICH habe an mir festgestellt, das ich immer mehr auf meine Aussagen achte - und mich deutlich verpflichteter fühle diese auch einzuhalten.
Nur so'n Tip ;-)